Saisonabschluss_2017/18

Saisonabschluss – Saisonfazit

Unser Sportwart Claus zieht nach dem Saisonabschluss wie jedes Jahr sein Saisonfazit. Lesen lohnt sich:

“Samstag sicherte sich unsere 1. Herren-Mannschaft unter den Augen von 50 Zuschauern im Spiel gegen TUS Strempt den Klassenerhalt in der Landesliga.

Dabei sah es zur Winterpause gar nicht gut aus, aber Mannschaftsführer Christian Feldmann hat die Seinen zusammengehalten und durch seine Besonnenheit wieder auf die Siegerstraße zurückgeführt. Mitentscheidend für den Klassenerhalt war sicherlich die Verpflichtung von Jonas Schmidt, der mit einer Einzelbilanz von 16:4 und nur einem verlorenen Doppel der Garant dafür war, dass die Mission Landesliga bei Fortuna weitergeht.

Wermutstropfen dieser alles in allem befriedigender Spielzeit unserer 1. Herren sind sicherlich die Abgänge von Sebastian Frohn und Daniel Jansen. Sie werden zukünftig für den SV Ennert spielen. Wir wünschen beiden alles Gute und danken ihnen für die Zeit bei Fortuna.

Die 2. Herren-Mannschaft darf nachsitzen und sich selber an den ersten beiden Mai-Wochenenden in Relegationsspielen zur Bezirksliga für eine gute Saison belohnen – hoffentlich. Mit acht Spielern hat es meistens funktioniert ohne weiteren Ersatz aus unteren Mannschaften ein spielstarkes Team zu präsentieren. Nur die übermächtige Vertretung vom CTTF Bonn musste man an sich vorbeilassen, um  in Entscheidungsspielen das Saisonziel „Bezirksliga-Aufstieg“ umzusetzen.

Die 3. Herren agierte meist unspektakulär; was nicht heißt, dass sie schlecht gespielt hätten! Sie waren unauffällig, zeigten ein positives Mannschaftsgefüge und konnten in der Kreisliga ihre rechtmäßige Zugehörigkeit unter Beweis stellen.

Unser viertes Herrenteam präsentierte sich in der Rückrunde besser und versuchte mit aller Macht den bevorstehenden Abstieg zu verhindern. Zu groß war aber die Hypothek aus der Hinserie, denn mit nur 2 Punkten aus 11 Begegnungen war das rettende Ufer zu weit entfernt. Einen Vorteil hat dieser Abstieg, denn in der 2. Kreisklasse spielen nicht 6 sondern nur 4 Spieler in einer Mannschaft, so dass wir mit dem erhöhten Spielerüberschuss wieder eine 5. Mannschaft gründen können, die dann Samstags eine Damen-Mannschaft mit ihrer „Anwesenheit“ erfreut? Auch in der 4. Herren wird uns ein Mannschafts- und ehemaliger Vorstandskollege verlassen. Werner Kairies wird nach Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand der Stadt Bonn den Rücken zukehren und in seine Heimat nach Hannover „auswandern“.

Lieber Werner,

An dieser Stelle sei Dir im Namen aller Fortunen gedankt für Deine Unterstützung als Geschäftsführer des Vorstands, für Deinen Trainingseifer, für Deine vielen geleisteten Meisterschaftsspiele, für die Organisation mancher Wanderung und für Deine Person als angenehmen Gesprächspartner in allen Lebenslagen.
Wir wünschen Dir drei Dinge für Deinen neuen Lebensabschnitt:

1. Gesundheit
2. Gesundheit
3. Gesundheit

Und vielleicht noch, dass Hannover 96 nie wieder aus der Bundesliga absteigt!

So, nach dieser kurzen Laudatio komme ich zu unseren „Golden Girls“. Die im letzten Jahr glücklich gefundenen Verstärkungen mit denen wir die 3. Damen-Mannschaften nicht nur zahlenmäßig, sondern auch spielerisch verstärken konnten, zeigten volle Wirkung bzw. Erfolg.

Team 1 und 2 belegten jeweils in Bezirks- und Verbandsliga einen hervorragenden 2. Platz und hätten wie die 2. Herren an Aufstiegsspielen teilnehmen können. Aber so schön diese Ergebnisse waren, spiegelten sie nicht den wirklichen Saisonverlauf von 2017/18 wieder. Zu viele Verletzungen oder andere Befindlichkeiten haben gezeigt, dass es in der kommenden Saison unmöglich wäre in noch höheren Klassen an die Tische zu gehen. Der Relegationsverzicht für beide Teams war leider die logische Konsequenz. In den nächsten Wochen steht viel Arbeit an im Damenbereich. In Gesprächen muss nun geklärt werden was sich unsere Spielerinnen vorstellen und wie weit können sie über ihren eigenen Schatten springen, um die neue Spielzeit mit 3 Mannschaften zu starten? Vielleicht ist es ja auch wie bei den Herren an der Zeit mit einem Team weniger ins Rennen zu gehen? Unsere Damen sind nun gefordert.

Bei allen Schwierigkeiten darf ich natürlich nicht unsere weibliche Drittvertretung vergessen. Sie spielen unter Mannschaftsführerin Christine Opalka wie ein Uhrwerk und zeigten in der Damen-Bezirksklasse soliden TT-Sport. Ein Lichtschein am dunklen Horizont.

Wir TT-Spieler gehen nun in die wohlverdiente Sommerpause und wünschen allen Aktiven aus den anderen Abteilungen weiterhin sportlichen Erfolg!

Claus Dohr
Sportwart”