Spielberichte AH Ü32

Fortunas Ü32 gegen den FC Hertha Bonn 2015

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Am vergangenen Sonntag, den  04.10.2015, trafen die Südstadtlegenden aus Kessenich und Dottendorf aufeinander. Die Ü32 unserer Fortuna hatte den Nachbarn vom FC Hertha Bonn zum Kräftemessen ins Wasserland eingeladen.

Viele bekannte Gesichter betraten pünktlich um 15.50 Uhr das perfekt zu bespielende Kunstrasengrün zum allgemeinen Warmdehnen. Vor ausverkauftem Haus begann die Partie dann aufgrund einer fehlenden Schiedsrichterpfeife und Schiedsrichteruhr mit ein wenig Verzögerung um 16.07 Uhr. Beide Mannschaften hatten sich im Vorhinein darauf geeinigt, auf die anfallenden Schiedsrichterkosten zu Gunsten von Kaltgetränken und belegten Brötchen nach dem Spiel zu verzichten.

Ohne lange Taktiererei entwickelte sich von Beginn an eine flotte Partie mit Torchancen hüben wie drüben. Wobei die Hertha aufgrund des ungewohnten Untergrundes gerade vor dem Tor nicht die Kaltschnäutzigkeit wie die unserer Fortuna an den Tag legen konnte. Nachdem schon in der ersten Halbzeit aufgrund der tropischen Temperaturen auf beiden Seiten wild durchgewechselt worden war, gingen beide Mannschaften schon nach 35 Minuten in die wohl verdienten Sauerstoffzelte. Halbzeitstand: 4:0 für unsere Fortuna.

Nach dem Pausentee ebbte die Partie was die Geschwindigkeit und die Torraumszenen anging ein wenig ab. Beide Mannschaften konzentrierten sich auf “schnelle” Konter, wobei meistens auch eine Überzahl von vier Mann nicht zum Torerfolg führen konnte. So fasste sich Jens J. aus B., der in seiner Jugend für beide Vereine gegen den Ball getreten hat, ein Herz und sorgte mit der Szene des Spiels wieder dafür, dass ein wenig mehr Zug in die Partie kam. Gekonnt ließ er im eignenen Strafraum den Ball nach einer halbhohen Flanke durch seine Beine gleiten und stoppte diesen mit dem Hinterteil perfekt für den heraneilenden Gegenspieler. Bevor dieser den Ball aber im Tor unterbringen konnte, setzte er zur Thomas-Giszter-Gedächtnis-Grätsche an und holte ihn von den Beinen. Bis auf den Attentäter selber, war allen anderen auf dem Platz auch ohne Schiedsrichteter klar, dass es Elfmeter geben musste. Dieser wurde kaltschnäutzig halbhoch in die Mitte des Tores versenkt. Den konnte nun wirklich auch die Katze Michi F. nicht halten!

Somit witterte die Hertha bei noch 20 verbleibenden Spielminuten und einem Stande von 1:5 wieder Morgenluft. Man setzte alles nach vorne, wurde aber von den eiskalten Fortuna-Lichtgestalten ausgekontert. Am Ende stand es dann 7:1 für die Fortuna. So zumindest nach Aussage einiger Spieler. Der Schreiber dieses Berichtes war nach seiner Auswechslung nämlich schon damit beschäftigt, den unzähligen Autogrammwünschen zu entsprechen.

Das Ergebnis war an diesem Tag aber zweitrangig. Alle Beteiligten verließen unbeschadet den Platz, hatten eine Menge Spaß und waren stolz darüber, noch einmal das Trikot des heißgeliebten Heimatvereines überstreifen zu können. Bei Kaltgetränken und belegten Brötchen fachsimpelte man nach dem Spiel noch lange im Fortuna-Vereinsheim und man erinnerte sich an die tollen alten Zeiten. Ein Rückspiel in Dottendorf wurde dabei auch schon ausgemacht.

Für die Fortuna betraten folgende Legenden noch einmal das Spielfeld:

Erick Gouriou
Jose Molina
Thomas Giszter
Andreas Wirtz
Philipp Wennemer
Nico Wiebelhaus
Simon Wiebelhaus
Benjamin Malik
Stefan Laßlop
Jens Jahn
Michael Farivar
Günter Mosblech
Konrad Jansen
Pierre Volid

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Fortunas Ü32-Mannschaft unterwegs / Kreismeisterschaft in Ippendorf 2013

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Am 29.06.2013 nahm unsere Fortuna-Legendenmannschaft an der Ü32-Kreismeisterschaft in Ippendorf teil.

 

Fest entschlossen den Titel ins Wasserland zu holen, opferten die alten Herren der Fortuna schon seit Wochen ihre Freizeit, um im Wasserland regelmäßig trainieren zu können. Eine gute und intensive Vorbereitung war somit gegebenund die Kaderzusammenstellung ließ einiges erhoffen. So konnte der Coach und Betreuer der Mannschaft, Christian Götz, am Tag des Turnieres folgende Altstars begrüßen: Dietrich „Didi“ Pater, Josè „Zaubermaus“ Molina, Erick „Ärisch“ Gouriou, Hennig „Aitsch“ Arp, Alexander „Lexi“ Palm, Daniel „Waaas is“ Hafner, Stefan „Lala“ Laßlop, Landry „Kann er nicht“ Niagne und Nico „Der Zehner“ Wiebelhaus. Alles in Allem also perfekte Voraussetzungen!

 

Bei Betreten der Sportanlage Ippendorf aber der große Schock. Wer gedacht hatte, dass man auf gleichgesinnte Hobbykicker, die ihre goldenen Schuhe schon längst an den Nagel gehangen haben, treffen würde, sah sich bei Weitem getäuscht. 70% der Mannschaften boten durchgehend Spieler auf, die die 32jährige Altersgrenze mal gerade eben um ein paar Tage überschritten hatten. Weit und breit Kicker, die immer noch in der Kreisliga A auf Torejagd gehen. Den absoluten Vogel schossen aber unsere Freunde aus Endenich ab, die bis auf eine Person (schöne Grüße an den Bernd!) ausschließlich mit Landesliga-Kickern antrat.

 

Nach diesem Schock ging man zunächst einmal an den Bierwagen, um im Stile von Popeye mit Hilfe eines Zaubermittels die Muskeln aufzupumpen. Und tatsächlich nach dem einen oder anderem Zaubermittelchen sah die Welt wieder ganz anders aus. Die Siegessicherheit war zurückgekehrt. Sie stieg dann noch einmal umso rapider an, nachdem die von uns eingeschleuste Losfee Nico W. halb totlachend an den Bierwagen zurückkehrte und uns das Ergebnis seiner Arbeit verkündete. Durch unerklärliche Zufälle kam es zu zwei Gruppenkonstellationen in der Vorrunde, in denen sich in der Gruppe A alle Turnierfavoriten samt Dauermeister Meckenheim und in der Gruppe B sich das selbsternannte Kanonenfutter wiederfanden. Fortuna natürlich in der Gruppe B. Halbfinale also schon einmal sicher. Das um 17.00 Uhr beginnende Schocken-Turnier in der Markusschänke muss also ohne Ü32-Beteiligung der Fortuna stattfinden, so die übereinstimmende Meinung.

 

Leider kam alles „ein wenig“ anders.

 

Im ersten Spiel traf man auf die Ü32-Mannschaft vom FC Hardtberg. Man belagerte das Tor der Hardtberger im Stile einer Handballmannschaft, musste aber am Ende erkennen, dass man auch mal auf das Tor schießen sollte, wenn man gewinnen möchte. Endstand somit 0:0.

 

Im zweiten Spiel traf man auf die direkten Nachbarn aus Dottendorf, auf den FC Hertha Bonn. Man war noch gar nicht richtig auf dem Platz, da stand es auch schon 0:1. So musste man schon früh einem Rückstand gegen eine Mannschaft hinterherlaufen, die eigens für das Spiel gegen die Fortuna ihre Betonmischmaschinen mitgebracht hatten. Auch wenn man hinten bei der Hertha immer weiter Beton anrührte, gelang es unserer Fortuna trotzdem auszugleichen. Der immer noch pfeilschnelle Alexander „Lexi“ P. biss sich auf der linken Seite durch und flankte den Ball derartig genau in die Mitte, dass der spätere interne Torschützenkönig Stefan „Lala“ L. im Stile eines Klasse-Stürmers nur noch das Füßchen hinhalten musste. Nun rannte man immer weiter auf das Hertha-Tor an, vergaß dabei aber leider das eigene hinten abzusichern. Und so kam es, dass man letzten Endes dieses Spiel mit 1:2 verlieren musste. Das Schocken-Turnier in der Markusschänke kam wieder näher!

 

Trotzdem war im letzten Spiel gegen Ippendorf 2 noch alles drin. Leider musste man aber feststellen, dass man im letzten Vorrundenspiel gegen eine Ippendorfer Mannschaft antreten musste, die grundsätzlich im Turnier wahrscheinlich als Ippendorf 1 aufgelaufen wäre, wenn da nicht die Losfee so miserabel die Gruppen zusammengestellt hätte. Ein bis zwei Blitztransfers aus der Mittelrheinliga, die laut Mannschaftsbogen aber dem Spielerpersonal der Sportfreunde Ippendorf angehörten, taten ihr Übriges und so musste man auch im letzten Spiel als Verlierer vom Platz gehen. Am Ende stand es 0:5.

 

Ein Punkt und 1:7 Tore standen letzten Endes zu Buche. Vorrundenaus bei der Ü32-Kreismeisterschaft! Damit hatte nun wirklich keiner gerechnet. Schwerwiegend kam hinzu, dass man aufgrund des ein oder anderen Frustgetränkes auch noch das Schocken-Turnier in der Markusschänke verpasst hatte. Was für ein Tag!

 

Entgegen aller Vermutungen und Verschwörungstheorien sei hiermit aber noch einmal ganz klar gesagt, dass der Vorstand (noch) nicht vorhat, den Posten des F+B-Beauftragten neu zu besetzen! „Christian Götz steht nicht zur Disposition! Wir wollen den eingeschlagenen Weg mit Christian weitergehen und haben vollstes Vertrauen zu ihm“, so die Pressemitteilung des Vorstandes. Auch wenn ein potentieller Nachfolger mit Clemens „Clemm“ T. mit Säge bewaffnet schon um den Ippendorfer Platz schlich, muss Christian Götz scheinbar nicht um seinen Platz fürchten. Sollten in näherer Zukunft mit dieser Millionen-Truppe aber keine Erfolge gefeiert werden, wird die Luft im Wasserland wohl immer dünner werden.

 

Das Fortuna-Presseamt bleibt dran! Demnächst mehr (Spaß) von den Alten Herren der Fortuna!!

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Fortunas Ü32 beim AH-Turnier des Bonner SC 2013

 

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Am 6. Januar 2013 nahm die neu formierte Ü32-Mannschaft des SC Fortuna Bonn am steep-Hallencup 2013 des Bonner SC teil.

 

Fortuna-Legenden wie Peter Wierny, Arne Ketelhodt, Daniel Hafner, Oliver C. Daniels, Thomas Giszter oder auch Stefan Laßlop holten noch einmal die Fußballschuhe aus dem Keller, um auf dem frisch verlegten Kunstrasen vor großer Kulisse in der Hardtberghalle ihr fußballerisches Können unter Beweis zu stellen. Mit weiteren Lichtgestalten wie Nico Wiebelhaus, Landry Niagne, Benjamin Malik und Didi Pater stellte man eine Truppe zusammen, die noch vor gut zehn Jahren den ein oder anderen Landesligisten zum Zunge schnalzen gebracht hätte.

 

Doch schon beim Warmmachen merkte der Ein oder Andere, dass der Zahn der Zeit am Körper tiefe Spuren hinterlassen hatte. Während der Eine schon nach den ersten paar Metern tief nach Luft schnappte, war der Andere immer noch damit beschäftigt, die 12 Bandagen so am Körper anzubringen, dass die Beweglichkeit in den einzelnen Gelenken noch ansatzweise zu gewährleisten war.

 

Trotz aller Problemchen machte nach dem ersten Gruppenspiel gegen die Sportfreunde Ippendorf die einheitliche Meinung von einem Geheimfavoriten Fortuna Bonn die große Runde in der Hardtberghalle. Dieses Spiel konnte man mit einer derartigen Dominanz von nahezu 85% Ballbesitz mit 2:0 gewinnen, dass den restlichen Gruppengegnern Angst und Bange wurde.

 

Dieser Umstand war wahrscheinlich auch der Grund, warum der nächste Gegner das Heil im Bäumefällen suchte. Egal ob Ball oder Gegenspieler, alles wurde über die Bande getreten. Mit einigen blauen Flecken mehr, musste man sich so am Ende dem 1. FC Hardtberg mit 1:2 geschlagen geben.

 

Danach war aber wieder feinster “Hacke-Spitze-Trallala”-Fußball angesagt. Gegen einen starken Gegner, den Altmeistern vom Bonner SC persönlich, spielte man einen hochverdienten 4:1-Sieg heraus. Herausragend waren dabei immer wieder die quirlig und trickreich aufspielenden Benjamin Malik und Stefan Laßlop, die die Abwehr des Bonner SC das ein oder andere Mal vor großen Problemen stellte. Und wäre in der jugendlichen Ausbildung vom Thomas “das grätschende Polonium” Giszter noch mehr Wert auf die Offensivstärke gelegt worden, hätte es nicht nur in diesem Spiel viel öfter im Tor klingeln müssen.

 

Somit stand man dann vor dem letzten Gruppenspiel mit 6 Punkten aus 3 Spielen hauchdünn vor dem Einzug ins Halbfinale.

 

Leider wartete aber in eben diesem der siebenmalige Ü32-Kreismeister und derzeitige Mittelrheinmeister VFL Meckenheim. Alle zuvor hervorragend angewandten Raffinessen, wie beispielsweise dem Nico die Rückennummer 10 zu geben, den Olli in den Sturm zu stellen oder Landry jedes Spiel komplett durchspielen zu lassen, waren in diesem Spiel aussichtslos. Auch die zuvor bärenstarke und nach dem Turnier von Sky-TV als Kronjuwel der Mannschaft gekürte Abwehr um Didi Pater, Thomas Giszter und Arne Ketelhodt schien gegen diese Offensiv-Maschinerie hilflos. Am Ende hieß es 5:1 für Meckenheim, was somit dann auch das Aus im Turnier bedeutete. Hätte Schnapper Daniel Hafner nicht im Stile eines 18jährigen Nationaltorhüters den ein oder anderen Unhaltbaren aus dem Winkel gefischt und Betreuer Daniel Malzahn nicht bis zum Schluss mit seinen taktischen Anweisungen den Laden in Stand gehalten, hätte es auch noch weitaus höher ausfallen können.

Trotzdem blieb die Frage bestehen, wie das Spiel wohl ausgegangen wäre, wenn der Top-Torjäger Peter Wierny (Ü50!!), der trotz seines frühzeitigen Ausscheidens im Turnier nur ein Tor weniger als der interne Torschützenkönig Stefan Laßlop geschossen hatte, bis zum Schluss mitgespielt hätte. Nach einer kurzen Analyse waren dann aber doch alle glücklich nicht noch weitere 24 Minuten Sport treiben zu müssen. Man ließ sich noch einmal von den zahlreich mitgereisten Fortuna-Schlachtenbummlern feiern und verschwand unter der wohlverdienten Dusche.

 

Am Ende muss man sagen, dass sich unsere Mannschaft toll verkauft hat und mit Sicherheit bei den kommenden Turnieren für Furore sorgen wird. Vor allem, wenn man bedenkt, welche weiteren Fortuna-Legenden für die Ü32-Mannschaft noch in den Startlöchern stehen.

Schon jetzt gilt, und das selbstverständlich nicht nur aufgrund der weißen Trikots, die Ü32-Mannschaft des SC Fortuna Bonn als das “weiße Ballett” des Kreises!

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Je oller desto doller: Ü32-Meisterschaft des Fußballkreises Bonn 2012

 

Eine Weltpremiere konnten die Zuschauermassen im Juni 2012 auf der Sportanlage des FC Rheinbach erleben. Das erste Mal seit Menschengedenken stellte der SC Fortuna Bonn eine Mannschaft bei der Ü32 Meisterschaft des Fußballkreises Bonn.

 

Trotz widriger klimatischer Verhältnisse, welche alles andere als geeignet waren, alten Knochen einen angenehmen Einstieg in längst vergessene Aktivität zu bereiten, war es Coach Michael F. mit seinem diktatorischen Charme gelungen, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Allein die Namen der kurzzeitig vergessenen Fußballergrößen ließen die Gegner erstarren – jedenfalls bis zum ersten Auftritt, welcher verdeutlichte, dass der Zahn der Zeit selbst an Fortuna-Koryphäen nagen kann.

An vorderster Front agierte der Dienstälteste Ulli K., der auffällig häufig gefragt wurde, ob er nun an dem parallel stattfindenden Ü50 Turnier teilnehme oder sich tatsächlich mit den Jungspunden Ü32 auseinandersetzen wolle.

Für das Tor hatte der Coach Iker Roberto Cassillas M. gewinnen können, der auch ohne Bockwurst vorm Spiel nicht nur mit seinem leicht ergrauten Rauschebart glänzte.

Auch Ex-Österreicher Henning A. hatte den Weg nicht nur zurück nach Bonn, sondern auch auf den Platz gefunden. Sein Einsatz wurde ob der Turnierordnung jedoch ad absurdum geführt. In dieser stand tatsächlich, das Grätschen am Mann sei verboten!!

 

Dass es um den Fitnesszustand der Angetretenen nicht mehr allzu gut bestellt ist, zeigte sich v.a. an zwei Tatsachen: Thomas K. lief am meisten und dem VfL Meckenheim gelang es im ersten Spiel, den Ball in den ersten gefühlten acht Minuten ohne Ballberührung eines Fortunen in den eigenen Reihen zu halten. Allerdings versäumten sie es, dabei ein Tor zu schießen, was nicht zuletzt an der Betonabwehr um Nico W., Erick G. und Didi P. lag! Diese Nachlässigkeit bestrafte Erick G. knallhart mit einem platzierten Winkeltreffer aus kurzer Distanz! Leider hielt dieses Ergebnis nicht allzu lang. Wenig später hatte sich das Spiel gedreht und Meckenheim führte 2:1! Doch die Fortunen zeigten alte Kämpferqualitäten und der weiße Brasilianer Simon W. erzielte den vollkommen unverdienten 2:2 Ausgleich. Auch dieses Ergebnis konnte jedoch nicht über die Zeit gerettet werden und am Ende gewann die spielerisch und konditionell ganz leicht überlegene Mannschaft aus Meckenheim mit 3:2.

 

Ganz anders sollte das Spiel nach Vorstellung der Fortunen gegen den Lokalrivalen von Hertha Bonn laufen und in den ersten vier Minuten ging das taktische Konzept des Coaches auch voll und ganz auf. Nach äußerst gepflegtem Kurzpassspiel erzielte Simon W. das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 1:0! Dann jedoch spielte die Hertha mit unfairen Mitteln und setzte einen Spieler ein, der mindestens in der zweiten finnischen Liga gespielt hatte und dem nun wirklich keiner der alternden Fortuna-Herren folgen konnte. Lediglich Didi P. gelang es kurzzeitig das finnische Wiesel auszuschalten, als dieses unglücklich gegen Didis Schulter-Ellbogen-Partie prallte. Allerdings nur kurzzeitig – und so stand es bald 3:1 für die Hertha. Auch der Anschlusstreffer von Simon W. kam, wie die Fortunen in diesem Spiel allzu oft, viel zu spät!

 

Da halfen nur noch drastische Maßnahmen: Das Team wurde komplett umgekrempelt, das Alkoholverbot aufgehoben und der Coach wusch seinen Spielern mal richtig die Köpfe. Dies zeigte Wirkungen zu Lasten der Sportfreunde aus Ippendorf, die beim folgenden 1:9 den gesamten Frust und die bislang weitgehend versteckte Spielfreude der Fortunen zu spüren bekamen. Selbst Toni P., Didi P. und Nico W. trugen sich in die Torschützenliste ein! Letzterer konnte nach dem wohl ersten Tor seiner Karriere zum 8:1 nur mit vereinten Kräften von einer Ehrenrunde und einem Salto vor der Fankurve abgehalten werden.

 

Die Premiere der Fortuna-Ü32 fand also doch noch einen versöhnlichen Abschluss und es zeigte sich, dass viel Potential in der Truppe steckt! Im nächsten Jahr dürfte der Weg zum Titel nur über die Fortuna gehen, die dann über die notwendige Erfahrung verfügen und sich im besten Fußballeralter befinden wird!